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no-poo "Tagebuch"

Hallöschen!

 

Bevor ich euch mit unzähligen no-poo Posts nerve, konzentriere ich hier mal alles. Und zwar versuche ich euch über meine no-poo Erfahrungen auf dem Laufenden zu halten. Die neuen Beiträge schreibe ich immer oben. Dies sind meine Erfahrungen. Ich habe davor schon knapp 3 Jahre auf Silikone verzichtet und mit z.B. Alverde oder Haarseifen gewaschen.

 

Bei Fragen könnt ihr mir auch gerne eine Mail schreiben!

Liebe Grüße Sandra

 

Update Tag 57 (22.11.2016:

Grundlegend bin ich zufrieden. Die Haare glänzen, ich wasche nur aller 2 Tage und ich liebe die Haarwäsche mit Seife. ABER ich habe noch immer diesen mega Haarausfall und gefühlt nur noch weniger als die Hälfte an Haaren auf dem Kopf. Es soll ja an der Übersäuerung liegen. Daher tue ich gerade alles, um dies zu ändern. Ich mache 2-mal die Woche ein Basenbad, ziehe so oft wie möglich früh Öl (ich verwende dazu Kokosöl), trinke Basentee, versuche die Ernährung umzustellen, mich mehr zu bewegen und nehme Nährstoffe und Basenpräparate zu mir. Ach und ich verwende 2-mal die Woche das Khadi vitalisierende Haaröl. Dieses massiere ich abends in die Kopfhaut und lasse es über Nacht drin. Früh wasche ich es normal mit Seife aus. Dazu versuche ich mich so wenig wie möglich stressen zu lassen. Dies alles kommt durch zu viel emotionalen Stress und falsche Ernährung. Es wachsen die Haare auch vereinzelt wieder. Ich habe keine kahlen stellen. Aber man merkt im Zopf das es weniger ist. Und ich habe immer viele und kräftige Haare gehabt. Es deprimiert. Und verursacht neuen Stress, da man Angst um seine Haare hat. Einen Termin beim Arzt mache ich. Was schwierig ist. Mit 2 Kindern, einem Hausarzt eine Stunde Fahrt und viel um die Ohren auf Arbeit. Aber was muss, dass muss. Es bringt ja nix. Ich möchte ja auch Ruhe haben. Die Länge ist nach einem Jahr schon wirklich toll. Aber ich fänge nun wieder von vorne an, da die Haare für diese Länge wieder ein Jahr benötigen um gleich auf zu sein. Auch wenn die Haare gesund sind.

 

Update Tag 31 mit no-poo:

Ich habe einen Tiefpunkt. Ich fragte in einigen Gruppen nach Tipps bezüglich der Entschlackung. Man musste sich schnell wegducken. Heftig was dort teilweise los war. Und das meine ich negativ. Ich wasche nun jedenfalls mit Haarseife und Essigrinse. Dazwischen möchte ich gerne immer mal mit Lavaerde waschen. Bzw. die Lavaerde in mein Trockenshampoo einbauen. Wenn es euch interssiert, kann ich euch hier das Rezept dazu verlinken. Weiterhin bürste ich jeden Morgen. Allerdings mit einer neuen Bürste. Die von Steffis musste leider zurück. Mit dem Kleber stimmte etwas nicht. Und nun habe ich eine Bürste von KostKamm. Weiterhin versuche ich die Ernährung umzustellen. Z.B. weniger Kaffee (es sind locker 5 Tassen am Tag bei mir), mehr Wasser, weniger Knapperzeugs. Wobei letzteres schon nicht die Masse bei mir macht.

 

Was die Haare betrifft, versuche ich weniger zu waschen. Also nicht mehr täglich, sondern verwende am 2. Tag dann selbst gemischtes Trockenshampoo und bürste eine Runde mehr. Was es bringt, werde ich merken. Aber wenn die Haare fetten bringt mir nix anderes was. Schließlich muss ich auf Arbeit. Und da ist nix mit Fettkopf. Ja es ist vielleicht auch das Reinigungsgefühl, aber durch Seife und Co hat man dieses Quitschgefühl nicht. Vielleicht bringt auch waschen mit Water Only etwas. Der Versuch macht Klug. Aber momentan steht bei mir der Haarausfall im Vordergrund. Da ist mir auch das fetten egal. So muss ich sagen, dass es dne Haaren gut geht. Nur eben Kopfhaut und Haarausfall machen mir Sorgen. Aber dies hat nix mit no-poo zu tun. Das Problem bestand davor auch.

 

Update 21.10.2016 nach dem Haartherapiezentrum

 

Ich war gestern zur Analyse in einem Haartherapiezentrum. Mir ging es um meinen Haarausfall. Derzeit sind es 100 Haare am Tag und bei mir zu viel. Es kam dann heraus das die Haare so super sind, was den Durchmesser, Dehnbarkeit und Reißfestigkeit betrifft. Allerdings wäre meine Kopfhaut durch Stress und Co zugesetzt. Darum könnten neue Haare nicht richtig nachwachsen und die anderen Haare würden in der Kopfhaut dünn werden und somit abgehen. Es wäre wohl alles behandelbar, allerdings müsste ich zu Shampoos zurück. Ich müsste Entschlackungshaarwäschen vornehmen und somit zurück zu Shampoos.

 

Ja jetzt die Frage was ich mache. Da ich dies eben gerade nicht möchte, bleibt mir nicht viel. Ich versuche weiterhin den Körper zu entsäuern, werde die Kopfhaut mit Bürsten anregen und entschlacken. Dazu 2 mal die Woche das vitalisierende Haaröl von Khadi verwenden und weiterhin mit Seife waschen. Dazu teste ich die Wäsche mit Natron. Diese wirkt wie eine Tiefenreinigung. Allerdings macht sie die Haare und Kopfhaut trocken.

 

Ach und beim Haare waschen auch die Entschlackungsmassage machen. Das bedeutet nicht wild herum kreisen, sondern Richtung Kinn/ Nacken ziehen. Beim Bürsten beuge ich den Kopf nach unten (unterhalb der Herzlinie) und bürste ab dem Nacken die Haare kopfüber. Und dies ausgiebig früh, da in der Nacht der Körper viele Salze und Giftstoffe ausscheidet. Diese müssen weg, da sie sich sonst eben festsetzen. Abends geht es mir derzeit um die Reinigung der Haare, damit kein Dreck, Staub, Pollen und dergleichen ins Bett gelangen.

 

Und ich erhielt den Tipp Bitterstoffe zu mir zu nehmen. Diese gibt es in Form einer Gewürzmischung. Uff. Ja gesunde Haare sind eine Wissenschaft für sich. Die Beratung kostete 50 Euro. Und wenn ich noch die Shampoos und Co kaufen müsste, wäre ich locker bei 100 Euro extra. Dazu alle 4 Wochen eine Osmose Behandlung. Es geht mir nicht unbedingt ums Geld. Aber es muss doch auch anders gehen? Meinen Haaren geht es grundlegend gut. Es ist einfach durch Stress und Co eine Übersäuerung in mir. Und klar das die Kopfhaut dies am meisten abbekommt.

 

19.10.2016 und Tag 23 mit no-poo

 

Hallöschen!

Ich habe bisher durchgehalten. Allerdings nicht mit Roggenmehl. Nicht weil das Ergebnis blöd ist, im Gegenteil. Sondern weil meine Kopfhaut anfing mit jucken. Ich vermute es haben sich die kleinen Mehlpartikel auf der Kopfhaut festgesetzt. Dazu fehlte mir auch etwas der Schaumberg. Daher bin ich kurz zurück zur Seife.

Alles schön und gut. Und es kamen auch meine Wellen wieder, die durch das Roggenmehl weg waren. Aber die Haare fetteten so, dass ich wieder täglich waschen musste.

Ein Seifenergebnis mit Nettle von Chagrin Valley und man sieht wieder leichte Wellen

 

Was die Wildsau betrifft, so habe ich eine neue gekauft. Mit der von dm war ich eigentlich zufrieden. Eigentlich ist ja relativ. Mit dieser kam ich nicht bis auf die Kopfhaut. Sie streichelte meine Haare nur. Ich bestellte eine aus Thermoholz und Wildschweinborsten bei Steffis Hexenküche. Sie kam 18 Euro und ist toll. Für einige könnte diese aber zu kratzig auf der Kopfhaut sein.

Mit der Bürste bestellte ich auch Ghassoul (Lavaerde). Wow das ist toll. Ich könnte damit 2 Tage schaffen. Aber auch hier sieht das Bad danach aus wie Sau. :-D Aber die Haare sind so toll. Leider ist es teurer als das Roggenmehl. Es ist etwa 7 Euro pro 500 Gramm teurer. Aber wenn es den Haaren gut tut und ich die Waschabstände verlängern kann, nehme ich das sehr gerne in Kauf.

Zusätzlich verwende ich das Haaröl von Khadi. Dieses massiere ich 2-mal die Woche in die Kopfhaut ein und lasse es über Nacht drin. Früh wasche ich es /derzeit) mit Seife aus. Aber auch die Lavaerde schafft es, dieses Öl wieder auszuwaschen. Die Anwendung ist wie bei der Roggenmehlpampe.

Ah da fällt mir ein, dass einige fragten, wie sich das Roggenmehlwassergemisch anfühlt. Ich habe einige Zeit überlegt. Aber am einfachsten ist es vergleichbar mit der Spülung im Haar. Es schäumt nicht und fühlt sich glatt, etwas schleimig an. Aber nicht negativ. Mich erinnerte es sehr an Spülung im nassen Haar. Auch wenn dies schon eine Weile her ist bei mir. ;-)

Gefärbt hatte ich auch mal wieder. Wie gewohnt mit Khadi. Da ich meine Rottöne aufbrauchen wollte, mischte ich wieder etwas Indigo dazu. Zudem Schwarzen Tee, etwas Zitrone und Amla Pulver. Ich freue mich wenn das Rot alle ist und ich wieder mit Nussbraun von Khadi färben kann. Die Haare sind so toll gepflegt und voluminös danach.

direkt nach der Färbung und im Sonnenlicht (Henna dunkelt immer noch etwas nach)

 

Ach da ich auch wegen der Ausgängslänge gefragt wurde. Ich hatte ganz kurze haare. Diese lasse ich seit etwa einem jahr wachsen. Dies ist ein Bild von August 2015

 

Zusammenfassung der ersten Woche:

Kurz zu meinen Haaren. Ich lasse diese seit einem Jahr wachsen. Durch Haarausfall nach der Entbindung lies ich die Haare von etwa Brustlänge zum Pixie abschneiden. Ich musste jeden tag waschen und föhnte dadurch täglich. Inzwischen föhne ich nur noch den Pony in Form. Ich habe leichte Naturwellen und eben schnellfettende Haare.

Seit einer Woche wasche ich mit Roggenmehl. Die Ergebnisse sind gut. Leider schaffe ich es nicht immer den Hinterkopf komplett sauber zu bekommen.

Ich verwende 2-3 EL Roggenmehl und Wasser. Diese Mischung trage ich auf die nassen Haare auf. Ich massiere es in die Kopfhaut und trage es auch auf die Längen auf. Das lasse ich einige Minuten einwirken und wasche aus. Fertig!

Dies war mein Ergebnis nach der ersten Wäsche:

Wie man erkennen kann, schaffte ich es hier nicht ganz das Mehl auszuwaschen. Dies lässt sich mit kurzem föhnen oder bürsten leicht beheben.

Da ich nicht mehr jeden Tag waschen möchte, versuchte ich einen Tag nach der Wäsche Roggenmehl als Trockenshampoo. Das funktioniert soweit gut. allerdings bekomme ich dieses auch wieder nicht 100 prozentig ausgebürstet.

Ich muss dazu sagen, dass man dies so nur mit Blitz sieht. :-D Original war es nicht so schlimm. Bzw. man sah es einfach nicht so sehr.

 

Die Haare sehen nicht direkt fettig aus. Also dieses herkömmlich ekelhaft fettige. Die Haare fühlen sich allgemein anders an. Ich würde sagen durchfeuchtet und glatt. Und ich liebte dieses quitschsaubere Gefühl nach der Wäsche. Für mich ist dieser Zwang zu waschen gerade schlimm. Und ich muss mich echt mega zusammenreißen. Ich fühle mich anders, als es aussieht.

Dies ist ein Foto nach 2 1/2 Tagen ohne Wäsche. Für andere normal. Für mich schon ein Etappensieg. Und so schlimm sah es nicht aus. Sie hatten kein Volumen und es ging echt nur Zopf. aber ich bin positiv überrascht. Und ich wasche echt erst eine Woche so.

Und das ist nach der Wäsche. Diesmal waren es 3 EL Roggenmehl, Wasser und 1 TL Kaffeesatz.

Und das ist am nächsten Morgen:

Wie man sieht habe ich kein Volumen drin. Aber mit Zopf geht es. Zudem war ich mutig und habe auch kein Trockenshampoo benutz. Ich fasse es nicht, dass ich so vor die Türe bin. Ich bin stolz auf mich. Ich habe übrigens keinerlei Schuppenproblem derzeit, keine juckende Kopfhaut mehr und auch keine trockenen Spitzen (diese hatte ich davor auch nicht).

Ich nerve euch nicht jedes Mal mit so vielen Bildern. :-D Ich bin gespannt wo mich dieses Experiment noch hinbringt. Ach ja. Und ich bürste morgends und abends mit der Wildsau. Ich glaube auch das schon neue Haare nach wachsen.

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